Eine Quelle für Kunstinteressierte, denn hier wird Quellen-kultur zur Kunst. Das Museum für Quellenkultur im Talmuseum Lachitzhof zeigt eine Zusammenschau historischer Kulturgüter der Norischen Region und der Arbeiten des Konzeptkünstlers Werner Hofmeister. Der Künstler setzt die Sammlung des Talmuseums in ein Verhältnis zu seinen Arbeiten und schafft damit über die herkömmliche Interpretationsweise hinaus neue Verstehensmöglichkeiten.
Die MuseumsbesucherInnen werden in dieses Spiel von Spiegel und Gespiegeltem verwickelt.

GEÖFFNET VON JULI BIS OKTOBER JEWEILS SONNTAG 14–18 UHR 
UND GEGEN VORANMELDUNG

KUNSTHAUS KÄRNTEN:MITTE SKULPTURENPARK & HOFGARTEN
rund um das Talmuseum Lachitzhof;  durchgehend geöffnet

SONDERFÜHRUNGEN spezielle Bildungsangebote für Schulklassen, Lehrlinge und Erwachsene, differenziert nach Alter und Interesse sowie weitere Informationen: hofmeister.werner@utanet.at

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KUNSTFASSADEN Klein St. Paul

 

8 Garagen im Park des Museum für Quellenkultur, mit einer unansehnlich und verbrauchten
Fassade die dem Erscheinungsbild der gesamten Parkanlage nicht mehr entspricht,
werden zu einem Beispiel für Fassadengestaltung und werten das Ortsbild und den Park auf.

Strategie und Konzept des Museums für Quellenkultur ist eine Zusammenschau von historischem Kulturgut
und zeitgenössischer Kunst. Dies wird durch dieses Projekt auch im öffentlichen Raum verstärkt sichtbar.

Die Arbeiten des Künstlers Werner Hofmeister an diesem Projekt erfolgten ehrenamtlich.
Die Druckkosten für die Fassadenfolien wurden vom Leader Programm unterstützt.

 

 

Die Umsetzung des Projektes „Qnst-Fassaden Klein St. Paul“ wird im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung – Vorhabensart 19.2.1 gefördert.
Der Förderbetrag in Höhe von € 4.560,--  setzt sich aus Mitteln von Bund, Land und der Europäischen Union zusammen.

 

PROGRAMM 2017

 

Samstag, 10. Juni, 11 Uhr

Präsentation „Alte Ansichten vom Görtschitztal“  
 
Das Museum für Quellenkultur hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Ansichten/Fotos vom Görtschitztal zu digitalisieren.
Die Erste Auswahl „Klein St. Paul-Wieting  wird präsentiert.

Begegnung im Park –Parkfest

Musik- Wolfgang Fischer Singer und Songwriter aus Österreich
Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Freier Eintritt

(Bei Schlechtwetter Sonntag, 11. Juni)

 

Samstag, 15. Juli, 11 Uhr ZEITMISCHER

Eine Zusammenschau von aktuellem Kunstschaffen und historischem Kulturgut - zeitgenössische KünstlerInnen im Dialog mit römischen Steindenkmälern aus dem Landesmuseum Kärnten.
Ein Kooperationsprojekt von Museum für Quellenkultur, Landesmuseum für Kärnten und Museum Moderner Kunst Kärnten. Gastkünstler 2017 Lorenz Friedrich.

Musik : Zahra Mani & Mia Zabelka
Feldaufnahmen, Bassgitarre, E-Violine, Stimme und Live Elektronik

Mia Zabelka und Zahra Mani erforschen seit über 15 Jahren gemeinsam die Grenzen akustischer Welten.
Die unverwechselbare Klangsprache der beiden Musikerinnen kombiniert instrumentale und elektronische Geräusche in einem dynamischen musikalischen Ereignis, das sich bei jeder Performance neu definiert.

Ab 15. Juli Neue Arbeiten im Museum. Werner Hofmeister zeigt „BÄUME“ im Galerienraum.

 

August u. September

Das Museum im öffentlichen Raum Sonderausstellung WARTEHÄUSCHEN.

 

Samstag, 23. September, 10-16 Uhr

ENTGIFTUNG/DEKONTAMINACIJA
Ein literarisch-performatives Kunstprojekt im Görtschitztal /Krčica des Universitätskulturzentrums UNIKUM Kulturni center univerze in Zusammenarbeit mit dem Museum für Quellenkultur.

Das Klagenfurter Universitätskulturzentrum UNIKUM Kulturni center univerze bereitet in Zusammenarbeit mit dem Museum für Quellenkultur ein vielfältiges Kunstprojekt im Görtschitztal vor. Geplant ist eine eintägige inszenierte Wanderung mit Texten, Musikbeiträgen und Installationen in der Umgebung von Klein St. Paul. Die Route führt durch ebenso gesichtslose wie grellfarbene Siedlungen im Tal zu alten Bauernhöfen auf den Hängen des Rattenbergs und wird durch ein »Q-Leitsystem« von Werner Hofmeister markiert. Literarische, choreografische und musikalische Miniaturen begleiten das Publikum entlang des Weges und bringen die Widersprüchlichkeit zwischen scheinbar intakter und latent
kontaminierter Landschaft zum Ausdruck. 

ENTGIFTUNG | DEKONTAMINACIJA ist ein Projekt des Universitätskulturzentrums UNIKUM Kulturni center univerze in Zusammenarbeit mit dem MUSEUM FÜR QUELLENKULTUR.
Anmeldungen und nähere Informationen unter: www.unikum.ac.at, unikum@aau.at, 0043 463 2700 9712,9713

 

Werner Hofmeister
Ausstellungsbeteiligungen und Arbeiten im öffentlichen Raum /Sommer 2017

Ab 17.5. Weg der Orientierung, Stift St.Georgen

7.6. Ohrenkopf, Museum Moderner Kunst-Klagenfurt

30.6. Baldachin und Vase, Kulturwerkstatt Holzbau Gasser, Ludmansdorf

9.6.  Heimat.domovia.patria, Kro Art Contempori Wien.(Beteiligung)

Ab 15.6. Reigen, Tonhof Maria Saal

27.9.-5.11. Internationales Fin Arts Festival Kranj, Symbol, Zeichen und Farbe

 

Information zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstler:

Zahra Mani, Komponistin und Multi-instrumentalistin kreiert pulsierende Klanglandschaften aus ihrem stets wachsenden Klangarchiv bestehend aus Aufnahmen, die sie “im Feld” erntet - Stimmen, Instrumente, das Meer, der Wind, Landschaften werden in musikalische Soundscapes transformiert, während die Bassgitarre wie Regentropfen, ein Motor oder unheimlicher Donner klingt. Sie fokussiert auf Zwischenräume und die Überschreitung von Grenzen in einem kontinuierlichen Fluss bestehend aus Klang, Sprache und Bewegung. Die Klangwelten, die entstehen, explodieren, flüstern, schreien und umhüllen die HörerInnen. 

Mia Zabelka, E-Violinistin, ist eine Protagonistin experimenteller Musik des 21. Jahrhunderts. Sie kreiert mit ihrer Violine und ihren Loopgeräten emotional primale, dynamische Landschaften von Klang und Stille. Ihr Zugang zur Violine formuliert sich über das “automatic playing”, es wächst aus dem Körper und der Gestik hinaus und erinnert an die Schreibtechniken von Autoren wie Jack Kerouac bis Friederike Mayröcker. Ihre Spielart ist explosiv, einmal massiv, brachial, monumental und dann wieder delikat und differenziert.

Lorenz Friedrich,
Geboren 1988 in St. Veit an der Glan, Kärnten
Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallstatt, Abteilung für Bildhauerei.
Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, Heimo Zobernig.
Bank Austria Kunstpreis 2013 

 


Film. Der große "Q"

Zum Nachschauen auf youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=erThIoYqaAQ

 

Museum

 

Das Museum für Quellenkultur in Klein St. Paul zeigt seit dem Jahre 2004 eine Zusammenschau historischer Kulturgüter mit zeitgenössischer Kunst. Der an das Museum angeschlossene Skulpturenpark erfährt seit dem Jahr 2015 im Rahmen des Kooperationsprojektes „Zeitmischer“ eine Erweiterung in Form jährlich wechselnder künstlerischer Interventionen. Ausgangspunkt hierfür sind die materiellen, in Stein verewigten Hinterlassenschaften aus römischer Zeit, darunter Schriftdenkmäler, etwa Grab-, Militär- und Weiheinschriften, sowie Zeugnisse aus frühchristlicher Zeit.

Das Sammeln römerzeitlicher Steindenkmäler hat in Kärnten eine lange Tradition. Die Fluren der ehemaligen Provinzhauptstadt Virunum auf dem Zollfeld, der Holzerberg in St. Peter in Holz (Teurnia), aber auch andere, einst römerzeitlich besiedelte Gegenden des Landes boten immer wieder Gelegenheit zur Auffindung dieses antiken Erbes. Der besondere Reichtum der steinernen Hinterlassenschaft tritt in Kärnten (auch im Vergleich zu anderen Bundesländern) merkbar hervor und nimmt bis heute eine besondere Stellung ein.

Im Rahmen des Projekts stellt das Landesmuseum Kärnten dem Museum für Quellenkultur Repliken von Steindenkmälern zur Verfügung. Diese Leihgaben werden wissenschaftlich betreut und in die Schausammlung des Museums für Quellenkultur integriert. Das Museum für Quellenkultur lädt gemeinsam mit dem MMKK jährlich eine/n KünstlerIn, die/ der mit Schrift und Bild arbeitet, ein, auf den Sammlungsbestand mit einer Intervention zu reagieren. Diese Arbeit verbleibt als integrativer Bestandteil der Installation „Zeitmischer“ frei zugänglich in der Sammlung des Museums für Quellenkultur.

Ein Muss für Kunstinteressierte, denn hier wird Quellenkultur zur Kunst. Das Museum für Quellenkultur im Talmuseum Lachitzhof zeigt eine Zusammenschau historischer Kulturgüter der Norischen Region und der Arbeiten
des Konzeptkünstlers Werner Hofmeister. Der Künstler setzt die Sammlung des Talmuseums in ein Verhältnis zu seinen Arbeiten und schafft damit über die herkömmliche Interpretationsweise hinaus neue Verstehensmöglichkeiten. Die Museumsbesucher/-innen werden in dieses Spiel von Spiegel und Gespiegeltem verwickelt.

 

MUSEUMSSOMMER

Museum für Quellenkultur · Museumweg 1 · 9373 Klein St. Paul
Öffnungszeiten: Juli-Oktober, jeden Sonntag 14 - 18 Uhr und gegen Voranmeldung.
Kunsthaus und Skulpturenpark durchgehend geöffnet.

SONDERFÜHRUNGEN

spezielle Bildungsangebote für Schulklassen, Lehrlinge und Erwachsene, differenziert nach Alter und Interessen sowie weitere Informationen: hofmeister.werner@utanet.at

"JA JA JA - NEIN NEIN NEIN !!!"
Ausstellung im Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz

>>> mehr unter WER? ICH! > Arbeiten > "JA JA JA, NEIN NEIN NEIN !!!

 

MUSEUMSHEFT > pdf-Datei Öffnen >

 

Qnstort Klein St. Paul

9373 Klein St. Paul / Kärnten / Österreich
9373 Klein St. Paul / Carinthia / Austria

Rundgang durch den Ort jederzeit möglich.

Museum für Quellenkultur

im Talmuseum Lachitzhof
9373 Klein St. Paul

geöffnet Juli bis Oktober
Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr

Kunsthaus kärnten:mitte
Skulpturenpark & Hofgarten

rund um das Talmuseum Lachitzhof
9373 Klein St. Paul

Park durchgehend geöffnet.